Gottesdienst-Zeiten


Alle unsere regulären Sonntags-Gottesdeinste
beginnen um 10 Uhr !!

Mittwochs um 19.3o Uhr.
Es gibt jedoch Ausnahmen.
Die finden Sie hier! Wir versuchen stets rechtzeitig zu informieren.

Siehe weitere Infos hier...

Herzlich willkommen !

Zwei fröhliche Kürbis-Köpfe laden europaweit ein – Neuapostolische Kirche feiert Erntedank unter dem Motto 'Gott sei Dank'

[Hamburg-Lurup] Äpfel und Kartoffeln, Getreide und Kürbisse, Trauben und Zucchini – einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die christlichen Kirchen. Die Altäre sind mit prächtigen, farbenfrohen Arrangements geschmückt, die Menschen bringen Obst und Gemüse in die Gotteshäuser. In der Neuapostolischen Kirche steht der Tag unter dem Motto 'Gott sei Dank'. Kein gewöhnlicher Gottesdienst wird am Sonntag, 7. Oktober 2018, um 10.00 Uhr im Rugenbarg 238-240 angeboten, denn in diesem Jahr findet diese Aktion in allen neuapostolischen Gemeinden in Europa statt.

 

Wenn wir Appetit bekommen oder unsere Mahlzeiten planen, gehen wir Einkaufen. Selbst ernten in der Großstadt findet nur noch selten statt. Wer Hunger hat, kauft sich etwas. Wenn das eine Geschäft nichts hat, gehen wir in das nächste. Wenn die Ernte

schlecht ausfällt, wird im Ausland zugekauft. Was aber, wenn man beides nicht hat:

Kein Geld und keine Ernte ?

Nach diesem Rekord-Sommer sind viele Ernten schlecht bis sehr schlecht ausgefallen.

Dennoch, in Europa ist unsere Versorgung gesichert !

Am Erntedankfest haben wir wieder einmal Gelegenheit über Ernte, über Herkunft der Produkte und dem damit verbundenen Aufwand nachzudenken.

Es gibt vieles, für das wir Gott als dem Schöpfer dankbar sein können. Dankbarkeit für die täglichen Mahlzeiten, für Kleidung, Unterkunft, Arbeitsplatz, Gesundheit, Familie und vieles mehr. Der Erntedanktag ist ein guter Anlass, dies zu erkennen und damit Zufriedenheit zu erfahren.


Viele neuapostolische Gemeinden starten zu Erntedank besondere Aktionen zur Hilfe für Mitmenschen oder stellen den Umweltschutz oder die Entwicklungshilfe in den Vordergrund. Erntedank soll damit nicht nur ein Tag des Dankens, sondern auch des Nachdenkens über unser Handeln als Christen sein.

Alle Kirchen freuen sich über interessierte Besucher zu den festlichen Gottesdiensten
am 7. Oktober 2018 und über Fragen zu diesem zentralen und besonderen Feiertag.
Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.erntedanktag.de/ und www.nak-lurup.de

Herzlich willkommen !

© Text und Fotos Rolf Carl – Diakon in der Neuapostolischen Kirche, Gemeinde Hamburg-Lurup

Auch hier bei uns !

Nacht der Kirchen in Hamburg zum 15. Mal – einfach himmlisch !

An vielen Kirchen in der Stadt sieht man die Banner und an vielen Plätzen die farbefrohen Großplakate. Mehr als 120 Gemeinden in Hamburg und Umgebung laden am 15. September von 19 Uhr bis Mitternacht zum gemeinsamen Kulturfest ein. Bereits zum 15. Mal öffnen sich in der Nacht der Kirchen Hamburg weit die Portale und bieten den über 75.000 erwarteten Besuchern ein buntes Programm. Das diesjährige Motto heißt „einfach himmlisch“ und bezieht sich auf die Bibelstelle: „Es freue sich der Himmel, und die Erde sei fröhlich“ (1. Chronik 16, 31).

Schmunzeln, lachen, freuen, zuhören, reden, singen, schweigen, genießen, beten, tanzen, beruhigen, all das ist möglich in den Kirchengemeinden von Hamburg und Umgebung - und alles kostenlos.
Auch im Stadtteil Lurup sind wieder drei Kirchen vertreten:
St. Jakobus (kath.), Jevenstedter Straße 111, Ev.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde, Kleiberweg 115 und die Neuapostolische Kirche, Rugenbarg 238-240.
Viele Ideen wurden hier gesammelt und ein großer Teil davon bilden spannende und abwechslungsreiche Programm-Punkte für eine Nacht zum Mitmachen und Mitsingen.
Daraus resultieren Ergänzungen zum Motto wie z.B. 'Wo der Himmel die Erde berührt'
und 'mein Himmel hier unten'.

Im letzten Jahr hat sich ein Taxi-Shuttledienst bewährt. Unterstützt durch Hamburgs

singende Kult-Taxifahrer Lovely & Monty, fährt das Taxi im zirka 30-Minuten-Takt zwischen den drei genannten Luruper Kirchen, damit Sie – liebe Besucher – auch möglichst viel von
den Angeboten erreichen und miterleben können. Herzlich willkommen!

Weitere Informationen zur Nacht der Kirchen und einzelne Programme: www.ndkh.eu

© Rolf Carl

Komm doch mal rein - ich zeig' dir meine Kirche !

Eine Gemeinde stellt sich vor
Tag der offenen Tür in Hamburg-Lurup am 26. Mai 2018

Einigen Besuchern waren die Aktionen "Nacht der Kirchen" einfach zu spät.
Wir wollen aber gern allen Interessierten einen Besuch ermöglichen.
Viele kennen unsere Kirche in Lurup noch nicht.
Somit laden wir herzlich ein!
Unsere Nachbarn, Freunde und Gäste und alle Mitbürger aus dem Stadtteil Lurup.
Auch wer noch weiter entfernt wohnt, kann gerne kommen.

Unser schlichtes Gebäude ist im Vorbeifahren nicht gleich als Kirche zu erkennen.

Am Sonnabend, den 26. Mai 2018, gestalten wir einen Tag der offenen Tür, von 11.oo bis 16.oo Uhr.
Das Angebot ist überschaubar aber richtig interessant und inhaltsreich.
Einfach mal gucken oder Fragen stellen. Alle Räume sind zugänglich.
Musik und Gesang werden angeboten, eine info-Ausstellung,
Kinderbetreuung,
erfrischende Snaks und Getränke.
Gegen 16.oo Uhr gibt es eine kurze Andacht zum Ausklang.
Herzlich willkommen!

 

Fotos und Text © Rolf Carl

An Karfreitag und Ostern fühlen sich Gläubige, Kirchenferne und Zweifler gleichermaßen angesprochen

Mit Kirchen verbinden viele vor allem lange Predigten, Orgelmusik, Gebete, geistliche Lieder und Abendmahl. Und das jeden Sonntag !? So manch einer würde gern etwas für seinen Glauben tun, weiß aber nicht so recht, wie. Da helfen Karfreitag und Ostern auch wenig. Zu groß sind da die Gegensätze. Karfreitag, ein Mensch wird gefoltert und ans Kreuz genagelt. Und Ostern, dieser Mensch erhebt sich aus dem Grab und lebt. Dieses Fest macht neugierig. Es beinhaltet zentrale Aussagen des christlichen Glaubens: Jesus, als den Sohn Gottes, Tod und Auferstehung, Sündenvergebung, Abendmahl und ewiges Leben.

Nach dem Kirchenjahr der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands leben wir jetzt noch in der Passionszeit (Passion von lateinisch passio 'Leiden', 'Krankheit').
Eine 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag. Dabei werden die Sonntage als Feiertage der Auferstehung verstanden und nicht mitgerechnet. Christen feiern Ostern (lateinisch pascha, hebräisch
pessach) als Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi nach seiner Kreuzigung von den Toten. Die Gottesdienste der großen Kirchen erinnern am Gründonnerstagabend an die Feier des Letzten Abendmahls. Es ist der Vorabend des Karfreitags. Der Ostersonnabend gilt als Tag der Grabesruhe des Herrn. Der Ostersonntag, der dritte Tag nach Jesu Tod am Kreuz, ist der eigentliche Feiertag: Die Auferstehung.

Es ist nur verständlich, wenn sich Skeptiker zu Wort melden, da wir solche Erfahrungen nicht in unserem täglichen Leben wiederfinden. Andere Menschen hingegen suchen diese Spiritualität. Suchende und Kirchenferne vermuten in ihrem Leben auch eine geistliche Ebene. Sie nutzen diese Feiertage für einen Kirchenbesuch. Alle christlichen Kirchen freuen sich über interessierte Besucher zu den festlichen Gottesdiensten in dieser Zeit und über Ihre Fragen zu diesen besonderen Feiertagen. Die Neuapostolische Kirche am Rugenbarg hat zudem ihr Motto: Glauben finden – Gemeinde erleben !

Während am Karfreitag der Gottesdienst zur üblichen Zeit um 10.00 Uhr beginnt, gibt es an Ostern eine Besonderheit. Der Festgottesdienst wird per Satellit von Nottingham / United Kingdom nach Norddeutschland übertragen und beginnt um 11.00 Uhr. Er wird am Altar konsekutiv ins Deutsche übersetzt; wird zirka knappe zwei Stunden dauern und vom International Kirchenpräsidenten, Jean-Luc Schneider, gehalten.



Text und Foto:  Rolf Carl

An Weihnachten mal wieder in die Kirche gehen !

Advent, die Zeit der Erwartungen und Vorbereitungen. Häufig hört man gute Wünsche für
eine friedliche und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. In Anbetracht der der vielen negativen Ereignisse und Situationen auf dieser Welt, werden diese Wünsche immer lauter und dringlicher. Kriege, Vertreibung, Flucht, Naturkatastrophen, Hunger, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme beherrschen die Schlagzeilen in den Medien.
Hinzu kommen die allgemeine Hektik, der persönliche Einkaufsstress und das gute Bemühen um ein erfolgreiches Familienfest zu Weihnachten.

 

In der aktuellen Übersetzung der Lutherbibel von 2017 heißt es in Lukas 2,14: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens". Der Sohn Gottes wurde in einer Krippe geboren, liest man in der biblischen Weihnachtsgeschichte. Abseits vom Weltgetümmel. Liegt in den Worten der Engel nicht auch ein Rezept für uns Menschen heute!? Zuerst 'Ehre sei GOTT' und dann kommt der Friede zu den Menschen, die seine Botschaft annehmen.
Da wäre Weihnachten doch eine gute Gelegenheit, zunächst einmal die Botschaft zu hören.

Jetzt kommen natürlich wieder Tradition und Geschichte ins Spiel. Dem antiken Kalender zufolge endete der Tag mit dem Sonnenuntergang. Mit Beginn der Abenddämmerung am Freitagabend zünden die Juden traditionell die Kerzen an, denn um diese Zeit wird der Sabbattag eingeleitet. Ausgehend davon, dass jeder Tag mit dem Abend beginnt. So entstand der HEILIG ABEND.

Seit Anfang des 4. Jahrhunderts feiern die Christen am 25. Dezember die Geburt Jesu. Vermutlich wählten Kirchenväter dieses Datum, weil die Heiden an diesem Tag das Fest des Sonnengottes Mithras feierten. Dieser Feiertag wurde 274 von Kaiser Aurelian eingeführt. Dagegen hielten die Christen, dass Christus schließlich die "Sonne der Gerechtigkeit" und das "Licht der Welt" sei.

 

Alle Kirchen hier in Lurup und den umliegenden Gemeinden freuen sich, Sie zu diesem

besonderen Fest begrüßen zu dürfen. Die Angebote sind da ganz vielfältig. Bitte informieren sie sich. Die Neuapostolische Kirche feiert ihren Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember, dem ersten Weihnachtstag um 10.00 Uhr.


Am Mittwoch zuvor, dem 20. Dezember, um 19.30 Uhr besucht der zuständige Apostel Jörg Steinbrenner die Kirche in Lurup. Ein Wechsel an der Spitze der Gemeinde ist vorgesehen. Bisher war der Hirte Michael Peper der zuständige Gemeindevorsteher. Im Juli 2013 wurden ja die Gemeinden Iserbrook und Lurup zusammengelegt. Dann erfolgte der Neubau am Rugenbarg 238-240. Michael Peper soll mehr für den ganzen Kirchenbezirk Hamburg-West tätig werden. Sein Nachfolger in Lurup wird der Evangelist Andreas Stuffer; der frühere Gemeindevorsteher in Iserbrook. Auch dazu herzlich willkommen!

© Texte und Fotos Rolf Carl – Diakon in der Neuapostolischen Kirche, Gemeinde Hamburg-Lurup

1. Oktober ERNTEDANK

Sonntag, 1. Oktober 2017, Erntdedank-Gottesdienst 10.oo Uhr

Ein weiteres Glück – Erntedank !

 

Die Aktion 'Nacht der Kirchen' in Hamburg am 16. September 2017 hatte zum Motto das Thema GLÜCK. An die 78.000 Besucher erlebten in rund 110 Kirchen und Gemeinden
bunte, spannende und kostenfreie Veranstaltungen zum Anhören, Mitmachen und Genießen. So auch in unserem Stadtteil Lurup. Die drei Kirchen St. Jakobus (kath.), Auferstehungskirche (Ev.-Luth.) und die Neuapostolische Kirche hatten für diese Nacht einen kostenlosen Taxi-Shuttle organisiert. Viele Fahrgäste nutzten die Gelegenheit und besuchten ihre Programmpunkte nach dem Shuttle-Fahrplan. Am Steuer saß Lovely vom bekannten singenden Hamburger Taxifahrer-Duo Lovely & Monty (siehe Foto).

 

Glück mag ganz individuell gesehen und empfunden werden. Aus den Momenten von Freude und Glück entsteht jedoch Dankbarkeit. Wenn auch die meisten von uns kaum noch Gelegenheit haben, etwas selbst zu ernten, besteht Dankbarkeit für die täglichen Mahlzeiten. für Kleidung und Unterkunft. Das schier überschwängliche Supermarkt- und Discounter –Angebot lässt bisweilen den Gedanken über Entstehung und Herkunft unseres Überflusses und damit auch die Dankbarkeit in den Hintergrund rücken. Obst und Gemüse zu allen Jahreszeiten. Brot und Gebäck in großer Auswahl. Fleisch und Fisch günstig und reichlich.
Am Erntedankfest haben wir wieder einmal Gelegenheit mit Zeit und Muße über unser Glück

der Ernte, über Herkunft der Produkte und dem damit verbundenen Aufwand nachzudenken.

 

Als Noah die Arche verlassen hatte, gab Gott ein Versprechen: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte ... (1. Mose    8, 22). Unser heutiges Erntedankfest gründet sich nicht auf biblische Überlieferungen. Es ist christianisierte Aufnahme bäuerlicher Erntefeste. Chinesen, Griechen. Ägypter oder Römer verehrten bereits vor langer Zeit aus Anlass der Ernte ihre jeweiligen Gottheiten. Für Christen beinhaltet das Erntedankfest in erster Linie den Dank an Gott als den Schöpfer. Traditionell schmücken dabei im Erntedank-Gottesdienst die geernteten Feld- und Gartenfrüchte den Altar oder einen Ernte-Tisch.

Alle Kirchen freuen sich über interessierte Besucher zu den festlichen Gottesdiensten
am 1. Oktober 2017 und über Fragen zu diesem zentralen und besonderen Feiertag.

Herzlich willkommen !

Was für ein GLÜCK – in Lurup kostenloser Taxi-Shuttle zur Nacht der Kirchen

Am Sonnabend, den 16. September 2017, ist es wieder soweit: über 120 Kirchen und Gemeinden in Hamburg öffnen ihre Türen und Pforten zur Nacht der Kirchen. Drei Kirchen davon befinden sich im Stadtteil Lurup. St. Jakobus (kath.), Auferstehungskirche (Ev.-Luth.) und Neuapostolische Kirche.

Das diesjährige Motto GLÜCK kommt dabei vielleicht ein wenig kurz und unscheinbar daher. Aber beschäftigen wir uns doch einmal ein wenig mit diesem Begriff. Das geht alleine genauso gut wie in einer Partnerschaft oder Familie. WAS bedeutet GLÜCK für dich? WANN hast du zuletzt einmal GLÜCK gehabt? WO genau hast du GLÜCK erlebt? WER war an deinem GLÜCK beteiligt? Und wer oder was war da jeweils die Ursache? Für die ersten Christen in der Urkirche und später auch in den vergangenen Jahrhunderten war es klar: GLÜCK ist objektiv das höchste Gut, gibt es nur als Geschenk und nur von Gott! GLÜCK kann man auch mit Zufriedenheit mit Gottes Handeln und unser Einverständnis umschreiben. GLÜCK wurde damit im Laufe der Zeit durch den Begriff HEIL ersetzt. Da erkennen wir die göttliche Komponente.

Natürlich erleben wir auch menschliches Glück. Wir sprechen da eher von GLÜCKS-Momenten, von GLÜCK haben oder vom glücklich sein.

Sicher ist GLÜCK in einer Gemeinschaft auch eine Sache von Gegenseitigkeit. "Trete ein und bring' Glück herein!" ist ein bekanntes Sprichwort. Welches Glück bringst du mit? Welches Glück bietet die Kirche an? Zu diesem Motto haben sich die drei Luruper Kirchen manches einfallen lassen und spannende Programm-Punkte zusammengestellt.


Damit Sie – liebe Besucher – auch möglichst viel von den Angeboten erreichen, haben sich

die Organisatoren etwas Besonders überlegt. An diesem Tag werden die drei Kirchen durch einen kostenlosen Taxi-Shuttle angefahren. Der Shuttledienst, unterstützt durch Hamburgs

singende Kult-Taxifahrer Lovely & Monty, fährt im zirka 30-Minuten-Takt zwischen den Kirchen in der Jevenstedter Straße 111, Luruper Hauptstraße 155 und Am Rugenbarg 238.
Herzlich willkommen!

 

Weitere Informationen zur Nacht der Kirchen: www.ndkh.eu

Himmelfahrt ist keine Raumfahrt

Wenn wir modernen Menschen heute hinauf in den Himmel schauen, sehen wir die Sonne, Wolken und nachts die Sterne. Und das Thema Wetter liegt da sehr nahe. Flugzeuge durchkreuzen immer häufiger die schöne Aussicht in die Unendlichkeit.
Eine Raumstation begleitet unsere Erde seit vielen Jahren. Zu ihr fliegen regelmäßig bemannte und unbemannte Raumfahrzeuge. Dennoch: Himmelfahrt ist keine Raumfahrt!

In vielen Kulturen kennen wir die Vorstellung, dass der Himmel ein Ort des Friedens ist. Dort finden wir Zustände und Situationen, wie wir sie hier auf Erden immer häufiger vermissen: Ruhe, Harmonie und Zufriedenheit zum Beispiel. Religionen verbinden mit dem Begriff 'Himmel' die Idee und die Hoffnung, dass alles anders sein könnte – eben schöner und besser. Alle verbindet die Sehnsucht nach etwas, das größer ist als wir selber. Für Christen ist der Himmel zudem der Bereich ihres Schöpfers und Gottes.

Damit entfernen wir uns von der täglichen Realität von Sonnenaufgang und Sonnen-untergang. So schön sie auch sein mögen. Und betreten das Umfeld des christlichen Glaubens. Himmelfahrt und Pfingsten sind Eckpfeiler des christliches Glaubens und für Katholiken und Protestanten gleichermaßen wichtig. Christi Himmelfahrt, immer 40 Tage nach Ostern gefeiert, ist heute eher unter 'Vatertag' bekannt. Hier haben Industrie und Handel es verstanden, den Himmelfahrtstag in den Köpfen der Gesellschaft umzuprogrammieren und kommerziell zu nutzen. Jeder zweite Deutsche (48 Prozent) verbindet mit dem kirchlichen Feiertag 'Christi Himmelfahrt' den Vatertag. Jeder 20. Deutsche (5 Prozent) hält Himmelfahrt für eine Luftfahrtschau. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa-Consulere (Erfurt) 2015 im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Dabei handelt es sich bei Christi Himmelfahrt um die Rückkehr des Sohnes Gottes zu seinem Vater im Himmel. Lukas berichtet darüber in der Apostelgeschichte: "Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg."

(Ap.-Gesch. 1, 9).

Die christlichen Geschichten verschwinden immer mehr. Ob es Pfingsten, Weihnachten oder Himmelfahrt ist. Das alles ist weg. Kann es sein, dass diese Gesellschaft insgesamt vergesslich ist, weil keiner mehr etwas erinnert !? Auf der Suche nach uns selbst, nach unserer Herkunft, nach dem Größeren als wir es sind und nach unserer Zukunft, sollten wir alle uns vielleicht einmal fragen und darüber nachdenken, was wir uns unter Himmel vorstellen. Bibel und der christliche Glaube geben klare Antworten.

Alle Kirchen freuen sich über interessierte Besucher zu den festlichen Gottesdiensten in dieser Zeit und über Fragen zu diesen zentralen und besonderen Feiertagen.

Herzlich willkommen !

 

Gottesdienste:          Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, Beginn 10.oo Uhr

Pfingsten, 4. Juni 2017, Beginn 10.oo Uhr

Das Kirchenoberhaupt der Neuapostolischen Kirche, der jeweilige Stammapostel, hält zum Pfingstfest 2017 einen Gottesdienst in Wien / Österreich, der via Satelliten weltweit in die neuapostolischen Gemeinden gesendet wird. So auch nach Hamburg-Lurup.

Neuapostolische Kirche, Rugenbarg 238-240, 22549 Hamburg-Lurup, Zugang vom Rugenbarg und vom Real-Parkplatz. Siehe auch im Internet unter: www.nak-lurup.de und www.nak.org

© Text und Foto Rolf Carl

 

 

Erfolgreiches Konzert mitten im Hafenmuseum

[Hamburg, 06.05.2017]  Der Hamburger Hafen feierte seinen Geburtstag zum 828. Mal und der Schuppen 50 A des Hafenmuseums in der Australiastraße wurde dazu zum Konzertsaal. Gut 200 Zuhörer erlebten am Samstag ein besonderes und abwechslungs-reiches Konzert mitten im Hafenmuseum. Das Hamburg Orchester der Neuapos-tolischen Kirche spielte stimmungs- und temperamentvoll die Dvořák Sinfonie "Aus der Neuen Welt".  Über 70 Instrumentalisten musizierten ehrenamtlich für diese Benefiz-veranstaltung zugunsten des Historischen Hafenmuseums.

Zunächst begrüßte die Leiterin des Museums, Ursula Richenberger, mit großer Freude die Spieler und das Publikum und führte in die Geschichte und in die Zusammenhänge der historisch-maritimen Sammlung ein. Hier sieht man Exponate und Materialien aus dem Hafen-Alltag bis zu Beginn des Container-Zeitalters. Es sei das erste Mal, dass ein sinfonisches Orchester klassische Musik in diesem Kai-Schuppen von 1908 spiele.

Der Dirigent des Hamburg-Orchesters, Jörg-Michael Paul, fand dann passende Worte
und Erklärungen zum Menschen und Musiker Antonín Leopold Dvořák [1841 bis 1904]. Mit kurzen, spannenden Einlagen erklärte er die Entstehung der Musik und die Klänge der vier Sätze der Sinfonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt" des tschechischen Komponisten.

Im September 1892 bestieg Dvořák mit einem kleinen Teil seiner Familie in Bremen einen Dampfer Richtung New York. In neun Tagen ging es über den Atlantik. Der Hafen in New York eröffnete ihm das Tor zur "Neuen Welt“. Als Komponist hatte er sich bereits weltweit einen Namen gemacht. Mit der 9. Sinfonie, die er während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes schrieb, schuf Dvořák sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Sie ist jedoch keine 'amerikanische' Musik. In seiner Musik verarbeitete der 1841 in Prag geborene Künstler die Eindrücke des großen Amerikas, die Schnelllebigkeit und seine Sehnsucht nach seiner Familie. Böhmische und tschechische Elemente wie Tänze, Märsche und Walzer sind in ihr ebenfalls zu finden.

Tempo- und abwechslungsreich spielte dann das Orchester die angesagte Musik. Ausdrucksstarke und kraftvolle Klänge brachten die Spieler hervor. Jeder Satz ein musikalischer Akzent für sich. Die historisch-maritime Kulisse verstärkte noch optisch den Gesamteindruck. Alles in allem ein kraftvolles und dynamisches Konzert. Dieses besondere Hörerlebnis begeisterte das Publikum. Es bedankte sich für diesen wundervollen musikalischen Abend mit lang anhaltenden Applaus.

Von der Museumsleiterin Richenberger gab es für diesen tollen Konzertabend ein Stück von einem Duckdalben (historischer Holzpfahl zum Festmachen der Schiffe) aus dem Hansa-hafenbecken.

 

© 5   Text und Fotos Rolf Carl   

Weitere Infos:
www.hamburg-orchester.de
www.www.nak-nordost.de   
www.hafenmuseum-hamburg.de

 

Das Kreuz mit dem Kreuz – oder warum Karfreitag und Ostern nicht mehr so recht in unsere Zeit passen wollen

Es ist Frühling. Die Tage werden länger. Die Sonne wärmt schon ein wenig. Krokusse, Narzissen und Stiefmütterchen schmücken unsere noch stellenweise grauen Gärten und Balkonkästen. Ostern – ja! Aber Karfreitag !? Ein Mensch wird gefoltert und ans Kreuz genagelt. Das wollen wir angesichts der täglichen Nachrichten von Krieg, Vertreibung und Verbrechen nicht so recht annehmen.

Nach dem Kirchenjahr der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands leben wir jetzt noch in der Passionszeit (Passion von lateinisch passio 'Leiden', 'Krankheit').
Sie begann am 1. März und endet am 15. April 2017. Eine 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag. Dabei werden die Sonntage als Feiertage der Auferstehung verstanden und nicht mitgerechnet.

Und dann ist da ja auch noch die Geschichte mit der Auferstehung – Ostern. Dabei denken wir wohl zunächst an die zahlreichen Bräuche zum Osterfest. Ein Teil von Ihnen geht auf heidnische oder andere Traditionen zurück. Osterfeuer, Ostereier verstecken, Osterhase, Osterlamm und weitere. Die Christen feiern Ostern (lateinisch pascha, hebräisch pessach) als Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi nach seiner Kreuzigung von den Toten. Das sind Ursprung und die eigentliche Bedeutung von Ostern im heutigen Christentum.

 

Die Geschichte können wir in der Bibel nachlesen. Aber glauben wir sie auch?

Der Begriff 'Glaube' (aus dem Griechischen) bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens und religiöser Überzeugung. Etwas für wahr, richtig oder möglich halten

bzw. aufgrund seiner religiösen Einstellung von einer Sache überzeugt sein. Glaube bezieht sich also nicht nur auf Geschichte und Vergangenheit sondern richtet sich vielmehr in die Zukunft und beinhaltet Erwartungen. In der Bibel lesen wir: "So kommt der Glaube aus der Predigt,…" (Römer 10, 17).

 

Die Gottesdienste der großen Kirchen erinnern am Gründonnerstagabend an die Feier des Letzten Abendmahls. Es ist der Vorabend des Karfreitags. Der Karsamstag oder Ostersonnabend gilt als Tag der Grabesruhe des Herrn. Der Ostersonntag, der dritte Tag nach Jesu Tod am Kreuz, ist der eigentliche Feiertag: Die Auferstehung. Damit verbunden ist der Sieg des Herrn über den Tod.


Alle christlichen Kirchen freuen sich über interessierte Besucher zu den festlichen Gottesdiensten in dieser Zeit und über Ihre Fragen zu diesen besonderen Feiertagen. Herzlich willkommen !


In der Neuapostolischen Kirche am Rugenbarg 238-240 finden die Gottesdienste am Karfreitag und Ostersonntag jeweils um 10.00 Uhr statt. www.nak-lurup.de

© Rolf Carl

Hamburg-Lurup

Anschrift

Rugenbarg 238-240
22549 Hamburg
Routenplanung mit Google Maps

Kontakt

E-Mail: hamburg-lurup@nak-nordost.de

Gottesdienste

Sonntag 10.00 Uhr
Mittwoch 19.30 Uhr

Internet

http://www.Hamburg-Lurup.nak-nordost.de

Ausstattung Kirchengebäude

Barrierefreier Zugang
Behindertengerechtes WC
Satelliten-Übertragung

Porträt Hamburg-Lurup

Die im Westen Hamburgs gelegene Gemeinde Hamburg-Lurup ist eine der ältesten neuapostolischen Kirchengemeinden. Bereits im Jahr 1874 fand der erste Gottesdienst im Haus der Familie Wachmann an der Luruper Hauptstraße statt.

Die Gemeinde zählt im Jahr 2015 ca. 450 Mitglieder und vereint Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung. Den Mittelpunkt des Gemeindelebens bilden die Gottesdienste, die für jedermann offen stehen. Zu diesen Gottesdiensten kommen sonntags rund 160 Gläubige zusammen.

Neben den Gottesdiensten gibt es eine Vielzahl von Aktivitäten, die das Gemeindeleben auszeichnen, angefangen vom Gemeindechor bis hin zu den Treffen der Senioren. Neben dieser Altersgruppe werden auch die Kinder und Jugendlichen individuell betreut. Gemeinsame Ausflüge, Gemeindeveranstaltungen und ein einmal im Monat stattfindendes "Kirchencafé" verbinden Jung und Alt in dem Bewusstsein des gemeinsamen Glaubenszieles.