Unwetterschaden

Am Abend des 7. August 2008 zog ein Unwetter mit Gewitter und Sturmböen über Hamburg hinweg.

Ein aufmerksames Gemeindemitglied informierte den Vorsteher, dass eine Windboe einen großen Teil der Zeder umgerissen und auf den Pakplatz geworfen hat.

Es ist nun schon das dritte Mal, wo große Teile der Zeder herausgebrochen sind.

Nach einer Besichtigung durch das zuständige Gartenbauamt bestätigten sich die Befürchtungen: der Rest des Baumes war nicht mehr standsicher und musste umgehend entfernt werden.

So war am 13. August 2008 ein ganz ungewohnter, weil freier Anblick auf das Kirchengebäude möglich. Spontan sagte ein Gemeindemitglied: "Nun sieht man wenigstens wieder, dass sich hier ein Kirchengebäude befindet." Ein Helfer bei der Gartenarbeit in der Gemeinde ergänzte, dass nun keine Nadeln mehr zusammen zu fegen seien - und trotzdem: es war eben kein normaler Baum.

Dazu nachstehend einige Auszüge aus der Chronik der Gemeinde:

Der Priester Josef Stetter, ein Fachmann auf dem Gebiet der Gärtnerei, pflanzt nach dem Bau der Kirche (Anmerkung: das war im Jahr 1962) - von vielen belächelt - eine winzige Zeder vor dem Gotteshaus. Die meisten können sich nicht vorstellen, dass dieses Bäumchen sich an der Stelle bei dem rauen norddeutschen Klima lange hält. In den letzten Jahren konnten wir sehen, dass hieraus ein riesiger Baum gewachsen ist.

Ende August wurde der zunächst verbliebene Baumstumpf abgefräst und nun erinnert nicht mehr viel an den Baum, der viele Jahre das äußere Erscheinungsbild unseres Kirchengebäudes entscheidend geprägt hat.

Ein eindrucksvoller, weil freier Anblick ergab sich am Samstag, dem 13. September 2008, bei strahlendem Sonnenschein im Frühherbst.